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Trübe Zahlen zum Herbst
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Die Konjunkturzahlen bleiben auch im Oktober schwach. Umsatz und Beschäftigung sinken weiter. Auch der inländische Konsum bleibt unbefriedigend. Zwar sinken die Exporte im Oktober nicht weiter, insgesamt bleibt der Außenhandel jedoch hinter dem Vorjahr zurück. Am aktuellen Rand haben sich die Unternehmen jedoch nochmals etwas weniger pessimistisch geäußert, insbesondere die Erwartungen waren insgesamt etwas positiver. Ob der Abwärtstrend tatsächlich zumindest verlangsamt werden kann, müssen die kommenden Monate zeigen.

Die Umsätze erholen sich im aktuellen Monat Oktober zwar etwas, aber insgesamt bleibt die Umsatzentwicklung klar hinter dem Vorjahr zurück: Sowohl die Textil- als auch die Bekleidungshersteller setzten in den ersten zehn Monaten des vergangenen Jahres -4,0 % weniger um. Sämtliche Segmente haben Umsatzrückgänge gemeldet, lediglich die Vliesstoffhersteller sind nominal mit +0,9 % im Plus. Bei den Bekleidungsherstellern sieht es ähnlich aus. Mit Ausnahme der Arbeits- und Berufsbekleidung und den Strumpfwaren wurden per Oktober 2024 bisher durchweg Umsatzrückgänge vermeldet. Die Anzahl der Betriebe sinkt im Jahr 2024 deutlich: im Vorjahresvergleich Ende Oktober bei Textil um -3,7 %, bei Bekleidung um -7,8 %.

Die Beschäftigung geht aufgrund der anhaltenden Konjunkturschwäche ebenfalls stetig zurück. Bei Textil waren Ende Oktober im Vorjahresvergleich -4,2 % weniger Personen beschäftigt, bei Bekleidung waren es –2,9 %. Damit sinkt auch die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden per Oktober um -4,7 %. Die Bruttolohn- und Gehaltssummen sinken bei Textil ebenfalls, und zwar per Oktober um -1,5 %. Bei den Bekleidungsunternehmen hingegen sind per Oktober die Lohn- und Gehaltszahlungen im Schnitt um +2,5 % gestiegen, allerdings mit weiter sinkender Tendenz.

Mit dem Trend sinkt auch die inländische Produktion1), auch wenn in einzelnen Monaten wie aktuell im Oktober bei Textil der Produktionsindex steigt. Im Gesamtjahr ist die Produktion bei Textil um -2,3 % zurückgegangen, bei Bekleidung waren es -11,7 %.

Die Auftragseingänge und Auftragsbestände schwanken im Jahresverlauf zwar oft recht kräftig. Allerdings ist auch hier die Konjunkturschwäche des Jahres 2024 deutlich sichtbar: Die Auftragseingänge sinken per Oktober bei Textil um -1,0 % und bei Bekleidung um -2,8 %.

Die Erzeugerpreise haben sich mittlerweile auf ein höheres Niveaus stabilisiert und steigen vergleichsweise moderat: per Oktober bei Textil um +0,3 %, bei Bekleidung um immerhin +1,6 %.

Der Umsatz im Bekleidungseinzelhandel ist insbesondere in den Sommermonaten des Jahres 2024 klar hinter der Entwicklung des gesamten Einzelhandels zurückgeblieben. Auch im Herbst bleiben die Handelsumsätze hinter dem Vorjahr zurück. Nach einem Plus im September meldet der Bekleidungseinzelhandel im Oktober einen Rückgang von -2,5 %. Per Oktober liegen die Umsätze damit um -1,0 % unter denen des Vorjahreszeitraums. Die Preise im Bekleidungseinzelhandel sind per Oktober um +2,7 % gestiegen.

Der Außenhandel schloss für die Branche im Oktober nach der Exportsteigerung im September wieder mit einem leichten Plus von +0,2 % für Textil und +0,3 % für Bekleidung ab. Das ändert aber bisher nichts an der bisher schlechten Exportbilanz für 2024: Per Oktober sinken die Exporte um insgesamt -3,1 % (Textil -6,5 %, Bekleidung -1,4 %).

Die Rohstoffeinfuhren sinken per Oktober um -16,9 %.

ifo-Konjunkturklimaindex Dezember 2024
Das Konjunkturklima für die Industrie insgesamt hat sich im Dezember nochmals verschlechtert. Demgegenüber fielen die Einschätzungen bei Textil und Bekleidung wie schon im Vormonat etwas besser aus. Dies war auf nicht ganz so pessimistische Erwartungen zurückzuführen. Eine Trendwende ist dennoch nach wie vor nicht in Sicht. Das Konjunkturklima bewegt sich in beiden Segmenten nach wie vor auf einem sehr niedrigen Niveau. Die vergangenen Monate haben zudem gezeigt, dass eine Konjunkturentwicklung gegen den Trend beim verarbeitenden Gewerbe eher unwahrscheinlich erscheint.

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