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Unterschiedliche Entwicklungen bei Textil und Bekleidung
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Auch weiterhin lässt die Trendwende auf sich warten. Zwar scheinen einige Daten am aktuellen Rand auf eine Stabilisierung hinzudeuten, allerdings sind insbesondere die Frühindikatoren wie z. B. die Auftragslage rückläufig, was nicht für eine baldige Erholung spricht. Die sehr heterogene Entwicklung der vergangenen Monate zwischen Textil und Bekleidung bleibt bestehen. Textil ist durch die höhere Abhängigkeit von Energie- und Rohstoffpreisen stärker unter Druck, während Bekleidung von vergleichsweise guten Einzelhandels- und Exportzahlen profitieren kann.

Die Umsätze sind bei Textil auch im Monat Juli (-2,9 %) gesunken. Im Vorjahresvergleich wurde per Juli mit nominal -0,7 % weiter ein geringerer Umsatz verzeichnet. Im Gegensatz dazu hat das Bekleidungssegment im Juli nochmals kräftig mit +15,4 % zugelegt, per Juli sind es +15,6 %. Ein wesentlicher Grund ist, dass die Anzahl der zugrunde liegenden Betriebe bei Textil im Vorjahresvergleich um -0,8 % gesunken ist, während die Anzahl der Betriebe bei Bekleidung um +2,7 % gestiegen ist.

Die Beschäftigung entwickelt sich entsprechend der Umsätze und der Zahl der Unternehmen: Bei Textil waren Ende Juli -1,3 % weniger Menschen beschäftigt als im Jahr zuvor, bei Bekleidung waren es +4,5 % mehr. Aufgrund der Lohnsteigerungen in beiden Segmenten steigen die Bruttolohn- und Gehaltssummen an: Bei Bekleidung um +9,8 % per Juli, bei Textil trotz des Rückgangs der Beschäftigung und der Anzahl der Unternehmen um +3,2 %.

Die geleisteten Arbeitsstunden gehen bei Textil in den ersten sieben Monaten mit -1,1 % zurück, bei Bekleidung hingegen steigen die geleisteten Arbeitsstunden um +4,0 %.

Die inländische Produktion1) sinkt im bisherigen Verlauf des Jahres 2023 bei Textil (-8,1 % per Juli) und steigt bei Bekleidung (+7,9 % per Juli), und zwar mit steigender Tendenz.

Auch bei den Auftragseingängen verzeichnet Textil unverändert mit einem Rückgang von -8,0 % per Juli ein schwaches Ergebnis, während Bekleidung im ersten Halbjahr 2023 +3,9 % mehr Auftragseingänge verbuchen konnte. Allerdings ist auch bei Bekleidung die Auftragslage am aktuellen Rand spürbar schlechter geworden.

Die Erzeugerpreise steigen im laufenden Jahr weiter an: bei Textil aufgrund der höheren Energieintensität um +7,6 % per Juli, bei Bekleidung war es ein Plus von +5,7 %. Die Dynamik der Preissteigerungen scheint aufgrund der entspannteren Rohstoffpreise und des allmählichen Sinkens der allgemeinen Inflation etwas abzunehmen.

Der nominale Umsatz im Bekleidungseinzelhandel hat im laufenden Jahr 2023 mit +8,7 % deutlich zulegen können.

Auch am aktuellen Rand steigen die Umsätze, im Juli waren es +4,5 %. Im gesamten Einzelhandel stiegen die Umsätze per Juli hingegen nur um +3,5 %.

Im Außenhandel sinken die Exporte von Textilwaren um -3,5 % per Juli, im Monat Juli sogar um -7,3 %. Bekleidung kann sich mit einem Plus von +2,7 % gut behaupten, der Monat Juli brachte mit +0,1 % aber nur stagnierende Exportwerte. Die Importe sinken in beiden Segmenten deutlich, insgesamt um -10,1 % per Juli. Bei den besonders hohen Rückgängen für Textil handelt es sich jedoch noch um einen Sondereffekt aus der Corona-Zeit aufgrund des hohen Importvolumens von FFP2-Masken.

Der Einfuhrüberschuss sinkt aufgrund des hohen Importrückganges per Juli 2023 um -32,2 %.

Die Rohstoffeinfuhren sinken aufgrund der hohen Rohstoffpreise des Vorjahres teils preisbedingt per Juli um -19,2 %.

ifo-Konjunkturklimaindex September 2023
Das Konjunkturklima in der Industrie insgesamt hat sich erstmalig nach fünf Monaten wieder leicht gebessert. Auch bei Bekleidung, wo es ebenfalls einige Monate pessimistische Beurteilungen allerdings von recht hohem Niveau aus gab, wurden wieder optimistischere Einschätzungen abgegeben. Besonders die Erwartungen haben sich etwas aufgehellt. Bei Textil ist allerdings das Gegenteil der Fall. Im Juli sind insbesondere die Erwartungen kräftig gesunken.
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