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Unzureichende Zuwächse
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Die Umsätze steigen zwar weiter, aber die Kosten- und Preissituation setzt die Unternehmen unter Druck. Entsprechend zurückhaltend zeigen sich die Beschäftigtenzahlen. Auch das anspringende Auslandsgeschäft kann dies nicht vollständig kompensieren. Insgesamt ist der Aufwärtstrend angesichts steigender Unsicherheiten und Kostenbelastung noch nicht stabil genug.

Die Umsätze steigen auch im November im Bekleidungssegment aufgrund der niedrigen Vorgaben mit +22,0 % deutlich an. Textil legt um +8,1 % zu. Per November beträgt das Plus bei Textil damit +7,9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum, bei Bekleidung ist es ein Plus von +20,0 %. Dennoch liegen die Gesamtumsätze nur knapp über denen des Vorkrisenjahres 2019, wobei die exorbitant gestiegenen Kosten die realen Umsätze unter das Vorkrisenniveau drücken.

Die Beschäftigung steigt nur sehr zögerlich, und das auch nur bei Textil. Insgesamt waren Ende November +0,3 % mehr Menschen in der Branche beschäftigt als im Vorjahr (+0,6 % bei Textil, -0,4 % bei Bekleidung). Die Beschäftigung liegt damit auch weiterhin mehr als 10 Prozent unter dem Stand von 2019. Von einer Trendwende ist bis auf Weiteres nicht auszugehen, da die Umsatzentwicklung nicht mit den anhaltend hohen Preisen Schritt hält. Die geleisteten Arbeitsstunden sind per November mit -0,3 % leicht zurückgegangen. Die Bruttolohn- und Gehaltssumme ist hingegen in 2022 per November um +5,2 % gestiegen.

Die inländische Produktion des Jahres 2022 per November ist – nominal – bei Bekleidung um +10,7 % gestiegen, bei Textil sank der Produktionswert um -7,5 %. Das inländische Produktionsniveau liegt aber noch weit unter dem Stand von 2019. Zudem handelt es sich um Nominalwerte, die reale Produktion in Deutschland ist entsprechend
der Inflation geringer anzusetzen. Die Auftragseingänge und Auftragsbestände haben sich im Laufe des Jahres 2022 bei Bekleidung bislang stets besser entwickelt als bei Textil. Auftragslage und Auftragsbestände haben per November in beiden Segmenten im Vergleich zum Vorjahr teils deutlich zugelegt.

Die Erzeugerpreise steigen infolge der hohen allgemeinen Inflation, insbesondere auf den Beschaffungs- und Energiemärkten, auch im November an. Bei Textil (+11,1 % per November) fallen die Steigerungen aufgrund der höheren Abhängigkeit von Energie- und Rohstoffpreisen höher aus als bei Bekleidung (+3,6 %).

Der Umsatz im Bekleidungseinzelhandel steigt im Jahresverlauf deutlich, allerdings waren die Vorgaben des Vorjahres auch einmalig niedrig. Nominal steigert der Bekleidungseinzelhandel seinen Umsatz per November um +31,9 %, beim gesamten Einzelhandel waren es +8,3 %. Dagegen stiegen die Verkaufspreise bei Bekleidung nur um +2,3 %, während die Preise im gesamten Einzelhandel um +8,7 % angehoben wurden.

Der Außenhandel entwickelt sich in beiden Segmenten positiv. Insgesamt trägt das Ausland im Jahr 2022 sowohl beim Umsatz als auch beim Außenhandel überproportional zu den Ergebnissen bei. Der gesamte Außenhandel liegt klar über dem Niveau von 2019. Textil hat per November 2022 +3,2 % mehr als im Vorjahr exportiert, bei Bekleidung waren es +10,1 %. Der Einfuhrüberschuss per November steigt aufgrund des hohen Importüberschusses bei Bekleidung um +45,6 %. Die Rohstoffeinfuhren steigen im Vorjahresvergleich stark an, per November um +24,9 %. Die gestiegenen Preise für importierte Rohstoffe machen einen Großteil der Steigerungen aus.

ifo-Konjunkturklimaindex Januar 2023
Das Konjunkturklima hat sich in der Industrie insgesamt nochmals leicht verbessert. Die Industrie in Deutschland ist damit weniger pessimistisch als in den vergangenen Monaten und befindet sich jetzt etwa auf dem Stand der Jahresmitte 2022. Die Unternehmen der Textilindustrie folgen dem Trend der gesamten Industrie im Großen und Ganzen, allerdings auf einem deutlich niedrigeren Niveau. Die zuletzt recht positive Stimmung bei Bekleidung gibt etwas nach. Insgesamt hat sich die Lageeinschätzung der Bekleider zwar eingetrübt, aber die Erwartungen der Unternehmen gleichen dies aus. Bei Textil verhält es sich umgekehrt: Hier sind die Unternehmen deutlich zurückhaltender, was die Perspektiven angeht.
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