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OLYMP und HAKRO kooperieren für faire und sichere Arbeitsbedingungen
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Modeunternehmen aus Baden-Württemberg starten „iMPACT PROGRAM“

Die OLYMP Bezner KG in Bietigheim-Bissingen (Kreis Ludwigsburg, Baden-Württemberg, Deutschland) ist genauso wie die HAKRO GmbH in Schrozberg (Kreis Schwäbisch Hall, Baden-Württemberg) bestrebt, dass ihre Produkte nicht nur humanökologisch einwandfrei und qualitativ hochwertig sind, sondern auch unter umwelt- und sozialverträglichen Bedingungen hergestellt werden. Um dies sicherzustellen, haben der Bekleidungsspezialist OLYMP und der Corporate-Wear-Anbieter HAKRO, Hersteller hochwertiger Berufsbekleidung, ein gemeinschaftliches Auditprogramm zur unternehmerischen Sorgfalt in ihren Lieferketten entwickelt.

Als Mitglieder der Multi-Stakeholder-Initiative Fair Wear Foundation mit Sitz in Amsterdam, Niederlande, zählen sowohl OLYMP als auch HAKRO zu den rund 140 weiteren Marken aus der Bekleidungs- und Schuhbranche, die sich im Rahmen ihrer Mitgliedschaft für faire und sichere Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie engagieren. Mit Unterstützung von und in enger Abstimmung mit Fair Wear sowie dem auf die nachhaltige Gestaltung von Lieferketten spezialisierten Dienstleister ELEVATE Ltd. in Hongkong haben HAKRO und OLYMP nun ein gemeinschaftliches Auditprogramm unter dem Titel „iMPACT PROGRAM“ erarbeitet. Das Akronym bildet sich aus den englischen Begriffen „Insight“, „Motivation“, „Partnership“, „Action“, „Capacity Building“ und „Transparency“. Das Programm hat die Menschen im Blick, soll tiefgehende Einblicke in deren Arbeitsbedingungen ermöglichen und Partnerbetriebe dazu motivieren, in gemeinschaftlicher Zusammenarbeit nachhaltige Verbesserungen anzustoßen, die Kompetenzen in der Sicherung von internationalen Sozialstandards weiterzuentwickeln und dabei höchstmögliche Nachvollziehbarkeit gewährleisten.

Ilyta LaCombe, Head of Corporate Responsibility bei OLYMP, erklärt: „Die wachsenden Herausforderungen der globalen Lieferketten lassen sich nur gemeinsam lösen. Deshalb haben wir uns in einer beispiellosen Kooperation mit HAKRO zusammengetan, die für dieselben Werte einstehen, wie wir. Aufgrund unserer Unternehmensgröße ist bisher zwar keiner von uns unmittelbar vom deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz betroffen, beide orientieren sich aber an dessen Anforderungen.“ Sowohl HAKRO als auch OLYMP bekennen sich schon seit Jahren zu ihrer Verantwortung für Mensch und Umwelt in ihren Lieferketten. Durch die umfassende Unterstützung von Fair Wear innerhalb des Entwicklungsprozesses kann gewährleistet werden, dass die iMPACT Audits die anspruchsvollen Anforderungen der Initiative berücksichtigen.

Das iMPACT PROGRAM setzt vorrangig auf die Durchführung von gründlichen Überprüfungen und Inspektionen in den Fertigungsbetrieben, immer mit dem Ziel, durch Transparenz eine Basis für partnerschaftliche Verbesserung zu schaffen. Insbesondere, um aktiv die Beschäftigungssituation der Menschen zu verbessern. Das Programm zeichnet sich durch einen partizipativen Ansatz aus. Die Arbeitskräfte werden unter anderem in Form von anonymen Erhebungen gezielt in die Bewertungsprozesse einbezogen und erhalten dadurch die Gelegenheit, die Arbeitsbedingungen aus ihrer persönlichen Sicht wiederzugeben. Auf diese Weise lassen sich etwaige Probleme besser und bedarfsgerechter identifizieren und erforderliche Verbesserungen wesentlich wirksamer umsetzen. Nach einer ausgiebigen Pilot- und Übergangsphase, die seit geraumer Zeit in ausgewählten Betrieben von HAKRO und OLYMP unter anderem in Indonesien, China, Kambodscha und Bulgarien läuft, ist künftig vorgesehen, dass sich noch weitere Unternehmen aus der Textil- und Bekleidungsbranche dem Programm anschließen können.


Bild: Das schlagkräftige Team hinter dem iMPACT PROGRAM (v. l. n. r.): Ilyta LaCombe, Head of Corporate Responsibility bei OLYMP, Jochen Schmidt, Bereichsleiter Qualität, Werte und Nachhaltigkeit bei HAKRO, Helen Zitzelsberger, Corporate Responsibility bei OLYMP und Anna Rüchardt, Qualität, Werte und Nachhaltigkeit bei HAKRO.
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