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TouchTomorrow-Entwicklung macht Lust auf Zukunftsbranche Smart Textiles
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Fashion meets Hightech: Neue TouchTomorrow-Entwicklung unterstreicht Interdisziplinarität und Kreativität der Zukunftsbranche "Smart Textiles"

Das “Textile Prototyping Lab“ (TPL) hat in Zusammenarbeit mit der Dr. Hans Riegel-Stiftung einen innovativen, zielgruppengerechten Fashion-Demonstrator für den TouchTomorrow-Truck entwickelt, der Schülerinnen und Schülern das kreative und interdisziplinäre Gestaltungs-potential der Zukunftsbranche “Smart Textiles” näherbringt. Mit dem TouchTomorrow-Truck möchte die Dr. Hans Riegel-Stiftung Jugendliche für MINT-basierte Bildung und Berufe der Zukunft begeistern.

Der TouchTomorrow-Truck der Dr. Hans Riegel-Stiftung ist bundesweit an Schulen unterwegs. Schülerinnen und Schüler arbeiten in Kleingruppen rotierend an verschiedenen Themenstationen mit Bezug zu Naturwissenschaft und Technik. Moderiert wird der Besuch von vier „MINT-Coaches“ (speziell geschulte Naturwissenschaftler*innen), die mit den Schülerinnen und Schülern einen Dialog auf Augenhöhe führen. Dem Open Innovation Ansatz des TPLs entsprechend, nahmen auch die MINT-Coaches an der Entwicklung teil. Sie sind an rund 200 Tagen pro Jahr an Schulen im Einsatz, interagieren auf Augenhöhe mit den Schülerinnen und Schülern (der Primärzielgruppe des zu entwickelnden Demonstrators) und konnten so wertvolle Insights beisteuern.

Für die bereits bestehende Themenstation „Smart Textiles“ wurde im TPL ein neues, interaktives Anschauungsbeispiel konzipiert und umgesetzt. Um die Technologie für die adressierte Zielgruppe greifbar zu machen, entwickelte das Textile Prototypen Lab eine interaktive Jacke mit integrierten Sensoren und LED, welche sich über die Armbewegungen intuitiv ansteuern lassen und dynamische Farbmischungen erzeugen. Die Elektronik basiert auf einem im Rahmen des Vorhabens entwickelten E-Textiles-Baukasten.

Aufbau und Funktion der neuen Themenstation
Der E-Textiles-Baukasten ist ein ‚easy-to-use‘ System für textilintegrierte Elektronikbauteile, welcher die Arbeit mit E-Textiles nicht nur für Expert*innen ermöglicht, sondern auch für Nutzer*innen aus dem kreativen Bereich, wie Textil- und/oder Modedesigner*innen, zugänglich macht. Mit der interaktiven Jacke für den TouchTomorrow-Truck wurde der Baukasten für den Einsatz im Kontext „FashionTech“ erprobt.

Wie im Video (https://www.youtube.com/watch?v=sKnwMJcUGWw&t=1s) zu sehen ist, reagieren die LED auf Bewegungen. Auf diese Weise kann man Farben fließend mischen und erzielt so eine spektakuläre Untermalung der Tanzbewegungen. Die verwendete Technologie ist neben dem Fashion- bzw. Lifestyle-Bereich natürlich auch für andere Einsatzgebiete anwendbar – z. B. für Sicherheit im Arbeitsumfeld oder Straßenverkehr.

Ylenia Gortana, Modedesignerin und Expertin im TPL: „Ich interessierte mich schon während des Studiums dafür, Mode und alles, was ich in meinem Modestudium gelernt habe, auf alternative Weise einzusetzen und mit anderen Bereichen zu verbinden. Seit 2016 arbeite ich selbst mit Elektronischen Textilien und habe schon einige eigene Projekte in dem Bereich realisiert. Die Möglichkeit, als Designerin mit dem TPL und dem IZM zusammen zu arbeiten ist für mich tatsächlich ein Traumjob. Deshalb musste ich hier nicht mehr viel nachdenken als ich die Anfrage erhielt, an dem Projekt mitzuwirken. Es gibt für Modedesigner nicht so viele Möglichkeiten, an einer Schnittstelle zu Innovation und Bildung zu arbeiten. Das Können, das man im klassischen Modedesign gelernt hat, in einer interdisziplinären Zusammenarbeit anzuwenden, ist hier einzigartig."

Kamil Garbacz, Designer und Elektro-Ingenieur, Fraunhofer IZM: „Für mich gehen Design und Elektrotechnik Hand in Hand. Ein System muss nicht nur in technischer Hinsicht zuverlässig laufen, es sollte auch intuitiv durch Anwender*innen verstanden werden können. Diese Vereinigung kann manchmal schwierig sein, da Expert*innen beider Bereiche unterschiedliche Herangehensweisen haben. Durch das Studium und den Einblick in beide Fachrichtungen, versuche ich mittlerweile jedes Problem aus diesen beiden Perspektiven zu betrachten und so gut wie möglich eine Balance zu schaffen.“


Über das TPL
Das futureTEX-Umsetzungsvorhaben Textile Prototyping Lab (TPL), welches am 01. Juni 2017 startete, ist ein Forschungsprojekt der fünf Partner weißensee kunsthochschule berlin (khb), Fraunhofer Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM), Textilforschungsinstitut Thüringen-Vogtland e.V. (TITV), Sächsisches Textilforschungs-institut e.V. (STFI) und Prototypes for Europe e.V. Es zielt auf die Konzeption, Installation und Erprobung eines auf dem Konzept von Open Innovation basierenden Labors für textiles Prototyping ab. Das TPL bringt die für textile Innovationen wesentlichen Partner frühzeitig zusammen und bindet ausdrücklich Textilgestalter als Impulsgeber für innovative marktfähige Entwicklungen ein. Damit schließt das TPL die Kluft zwischen innovativer Produktidee, Forschung und industrieller Fertigung, die für die herkömmliche textile Produktentwicklung oft ein Hemmnis darstellt.


https://www.textileprototypinglab.com/

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