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PSI Digital ist internationaler Branchentreff für rund 3.500 Werbeartikler
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Über 20.000 Suchanfragen im Product Finder

Sieben Digital Fridays setzen das digitale Konzept ab Juni monatlich fort


„Cooler Einblick in Thema und Produktion! Es würde mich freuen, Projekte mit Ihnen umzusetzen und Made in EU zu stärken.“ Dieser Kommentar auf eine Produktvorstellung im Rahmen der ersten PSI Digital ist nur ein Beispiel, wie das virtuelle Kickoff einer virtuellen Eventreihe die Werbeartikelbranche auch digital erfolgreich vernetzte.

Insgesamt schalteten sich rund 3.500 Werbeinteressierte zu, als das internationale Netzwerk der Werbeartikelwirtschaft vom 19. bis 21. Mai 2021 für 48 Stunden das versammelte Wissen der Branche digital zusammenbrachte. Dabei wurden über 20.000 Suchanfragen im PSI Product Finder gestellt und über 10.000 Mal wurden die Unternehmensprofile angeklickt. Live und On-Demand wurde der Videocontent mehr als 6.600 Mal angeklickt. Bis zur nächsten Präsenzmesse, die vom 11. bis 13. Januar 2022 in Düsseldorf stattfindet, folgen ab Juni noch insgesamt sieben Digital Fridays.

20 Stunden Programm in 41 Sessions
Eingeschaltet hatten Zuschauer weltweit, darunter Dänemark, Rumänien, Indien, Arabische Emirate, Türkei, Tschechien, Finnland, Schweden und die USA. Damit saßen insgesamt 46 Prozent der Teilnehmer aus knapp 70 Ländern im Ausland vor Bildschirmen, auf denen rund 20 Stunden Live-Programm abliefen. Diese verteilten sich auf insgesamt 41 Programmsessions.

In Düsseldorfs „Sturmfreier Bude“, die zum Live-Studio der PSI umfunktioniert wurde, wurde kein branchenrelevantes Thema außer Acht gelassen: In Keynotes, Vorträgen, Paneldiskussionen und Workshops ging es um Aktuelles rund um Digitalisierung, Recht, Marketing und Social Selling. Dafür zog es 30 Experten live oder digital ins Studio. Olaf Hartmann, Geschäftsführer des Multisense Instituts für sensorisches Marketing, gehörte zu ihnen. Er betonte in seiner Keynote direkt zu Beginn der Veranstaltung ausdrücklich die Bedeutung der haptischen Werbung im Werbeartikel-Mix und machte Mut für die Rückkehr zu Live-Events: „Unser Gehirn ist vor 150.000 Jahren in der Struktur entstanden, wie es heute existiert. Das hat sich in den letzten 15 Monaten nicht verändert. Deshalb wird haptische Werbung auch nach Corona wieder einen wertvollen Beitrag in der Customer Journey leisten, denn unser Gehirn liebt Haptik und wir haben eine Art Berührungshunger angestaut.“

Sind hybride Geschäftsmodelle die Zukunft?
Um die aktuelle und zukünftige Rolle der Digitalisierung und mögliche hybride Geschäftsmodelle der Zukunft ging es an Tag zwei in einer Paneldiskussion zwischen Alexander Ullmann, Geschäftsführer von uma Schreibgeräte, Frank Dangmann, Vorsitzender des Gesamtverbands der Werbeartikel-Wirtschaft (GWW) und Steven Baumgärtner, Managing Director Marketing & Sales der cyber-Wear Heidelberg GmbH. „Fakt ist: Haptische Werbung ist, wie das Wort schon sagt, ein haptisches Produkt. Nichtsdestotrotz ist Digitalisierung allgegenwärtig und hat ihre Daseinsberechtigung. Bei allem Optimismus, den wir in die aktuelle Situation an den Tag legen, werden wir wieder in alte Raster zurückfallen“, fasst etwa Steven Baumgärtner zusammen. „Die Digitalisierung fördert in vielen Bereichen die Effizienz. Man muss nicht für jedes Produkt und jedes Teammeeting durch die Welt fliegen. Doch gerade, wenn es um das Produkt geht, das unser Business ausmacht, braucht es das physische Miteinander.“

Auch das Thema Nachhaltigkeit stand prominent auf dem Programm. Laut Frank Dangmann, Vorsitzender des GWW, spielt das Thema mittlerweile für 74 Prozent der Unternehmen eine wichtige Rolle. Deutlich wurde auch, dass die Branche ihre Produktion und ihre Unternehmensstrategien inzwischen immer stärker auf ökologische, ökonomische und soziale Kriterien ausrichtet.

Produktsicherheit: Kann der Händler haftbar gemacht werden?
Welche rechtlichen Folgen Fehler in der Produktsicherheit haben können, was im schlimmsten Fall passiert und welche Maßnahmen dann zu ergreifen sind, erklärten die Experten des Inspektions-, Prüfungs- und Zertifizierungsunternehmens Intertek und Reuschlaw Legal Consultants. Klar wurde, dass sich Unternehmen nicht neu aufstellen müssen, um die rechtlichen Anforderungen zu erfüllen, sondern die Themen anhand ihrer Unternehmensziele individuell angehen können. Wann ein Rechtsbeistand Sinn macht und ob immer der Hersteller in der Pflicht ist, oder auch der Händler haftbar gemacht werden kann, waren nur einige der Fragen, die beantwortet wurden.

Warum Storytelling für die Werbeartikelbranche enorm wichtig ist, erklärte Caroline Zöller, Geschäftsführerin Forteam Kommunikation GmbH, ganz praktisch in ihrem Workshop. „Die Leute wollen heutzutage unterhalten werden. Sie wollen was Neues erfahren. Die Geschichten, die erzählt werden, müssen einen Mehrwert haben. Gelingt einem das, unterstützen sie auch im Verkauf. Deshalb ist es so wichtig, dass man nicht nur gut, sondern auch kanalgerecht erzählt“, fasst sie zusammen.

Über 120 Aussteller aus ganz Europa
Auch ausstellerseitig war die Stimmung positiv. Rund 120 Unternehmen aus Deutschland, Österreich, Portugal, Polen, Spanien, Italien, Türkei, Frankreich, Niederlande, Schweden und Großbritannien waren beim Kickoff dabei. „Die PSI Digital und somit auch die Digital Fridays bieten eine gute Möglichkeit, zumindest in digitalem Kontakt zu bleiben und sich über branchenrelevante Themen auszutauschen, zu informieren bzw. sich Informationen und Wissen einzuholen“, äußert sich etwa Alexander Ullmann, Geschäftsführer des Presenting Sponsors uma Schreibgeräte.

Auch elasto form, koziol und Gustav Daiber, Fare, Halfar, Mbw sowie SND von der JCK Group und Platinum Sponsor Schwan-STABILO zeigten online ihre Produktneuheiten. Ebenso unter anderem Kalfany Süße Werbung, Paul Stricker, Makito, Master Italia, Troika, Mahlwerck, Result Clothing, Lanyard.Pro und Softibag.

Digitale Elemente bereichern das Netzwerk auch zukünftig
Mit dem Resultat des ersten digitalen Kickoffs zeigt sich auch Petra Lassahn, Director des PSI, mehr als zufrieden: „Für uns alle war es eine neue Erfahrung, die Produkte und Branchenthemen der Werbeartikelindustrie digital abzubilden. Auch wenn kein digitales Event die Messe vor Ort ersetzen kann, haben wir es doch geschafft, der Branche ein Event mit Mehrwert zu bieten. Darauf bin ich sehr stolz.“

Das unterstreicht auch Barbara Leithner, COO des PSI-Veranstalters Reed Exhibitions Austria & Germany. „Das Team um Petra Lassahn hat innerhalb kürzester Zeit ein stimmiges und starkes digitales Produkt auf die Beine gestellt. Damit sind wir einen weiteren ersten Schritt in Richtung Zukunft gegangen. Denn auch als Messeveranstalter setzen wir zukünftig auf hybride Konzepte, die unseren Kunden dank zusätzlicher digitaler Services und großer Reichweiten ganzjährig zu mehr Business verhelfen“, so Barbara Leithner.

Sieben weitere digitale Events in den Startlöchern
Die PSI Digital war erst der Auftakt. Ab Juni folgt an jedem zweiten Freitag im Monat je ein Digital Friday unter verschiedenen Themenschwerpunkten. Bereits am 11. Juni startet der erste Digital Friday unter dem Thema Design- und Produktsicherheit. Die darauffolgenden Freitage fokussieren sich auf Themen rund um Weihnachten, Nachhaltigkeit und die Sustainability Awards, Gusto & Gastro, Outdoor, die globale Branche sowie Textilien.

Die nächste Präsenzmesse findet vom 11. bis 13. Januar 2022 in den Düsseldorfer Messehallen statt.

Weitere Informationen: http://www.psi-messe.com





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