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Trevira auf der Heimtextil 2020
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partnerschaftlich - innovativ - visionär

Der Trevira CS Gemeinschaftsstand auf der Heimtextil Messe 2020 war erneut sehr erfolgreich.

Trevira blickt auf einen erfolgreichen Messeauftritt auf der Heimtextil 2020 zurück. Das Konzept des Gemeinschaftsstandes mit Kunden in Kombination mit einer Objektmarkt-bezogenen Sonderschau sowie der Präsentation der Trevira Innovationen hat sich auch in diesem Jahr bewährt. Mit 31 vertretenen Ausstellern auf dem Trevira-Stand konnte die Anzahl der teilnehmenden Trevira-Kunden im Vergleich zum Vorjahr nochmals gesteigert werden. Mit dabei waren Anbieter von Trevira CS Produkten, die die gesamte textile Wertschöpfungskette abdeckten: von der Faserproduktion und Garnherstellung zur Färberei und weiter zur Flächenproduktion bei Webern, Wirkern und Strickern bis hin zum Textilverlag.

Folgende Kunden und Partner präsentierten ihre neuesten Trevira CS Kollektionen auf dem Trevira Gemeinschaftsstand: Ambience Home Textile, Chamatex, Dina Vanelli, Engelbert E. Stieger, FIDIVI Tessitura Vergnano, Gebrüder Colsman, Gebrüder Wylach, Georg + Otto Friedrich, Hoftex, llcat by Leitsu, JAB Josef Anstoetz, Jenny Fabrics, Lodetex, Lonfil, Mattes & Ammann, Mewes, Mottura, Panaz, Pozzi Arturo, Pugi, Spinnerei Lampertsmühle, Spandauer Velours, SR Webatex / Getzner Textil, Tessitura Mario Ghioldi, Tintoria Sala / F.lli Baroni, Torcitura Fibre Sintetiche, VLNAP / Wagenfelder Spinnereien und Wintex.

Zudem bot Trevira den Textilverlagen die Möglichkeit, ihre neuesten Trevira CS Stoffe in der Editors‘ Gallery einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Führungen zu den Highlights der Trevira Ausstellungsfläche standen auch bei Architekten und Designern hoch im Kurs.
Geschäftsführer Klaus Holz: „Wir freuen uns über die überaus positive Resonanz, die wir von unseren Kunden und den Besuchern zu unserem Gemeinschaftsstand auf der Heimtextil 2020 erhalten haben. Das zeigt, dass unser Konzept Erfolg hat und der Stand als Marktplatz für Trevira CS sehr gut funktioniert.”

In einem Innovationspark präsentierte Trevira seine Neuheiten. Unter dem Motto „Recycling at Trevira“ stellte der Faserhersteller seine nachhaltigen Produkte und Recyclingansätze vor: Schwer entflammbare Fasern werden im Pre-Consumer-Recyclingverfahren aus Reststoffen hergestellt, die im Produktionsprozess anfallen und anschließend in einer Agglomerationsanlage wieder aufbereitet und zurück in den Produktionsprozess geführt werden. Die auf diesem Wege gewonnenen Fasern bestehen zu 100 % aus recyceltem Material. Recycelte, flammhemmende Filamentgarne werden aus PET-Flaschen gewonnen und enthalten einen Recyclinganteil von 50 %. Im Bereich Standardpolyester stehen spinngefärbte Filamentgarne zur Verfügung, die zu 100 % aus recycelten PET-Flaschen bestehen.

Für die Herstellung von Stoffen, die neben schwer entflammbaren Eigenschaften für den Einsatz im Objektbereich auch Outdoor-tauglich sein sollen, bietet Trevira bereits eine Palette von 24 spinngefärbten Filamentgarnen an, die aktuell um 6 weitere Farben ergänzt wurde. Für diese Innovation hatte Trevira kürzlich den „Brandenburger Innovationspreis Kunststoffe und Chemie 2019“ erhalten.

Schwer entflammbare kationisch anfärbbare Filamentgarne sowie Fasern bereichern die Produktpalette der Effektgarne. Mit ihnen lassen sich Stoffe mit Melangeeffekten herstellen.
Im Faserbereich bietet Trevira zukünftig standardmäßig antimonfreie Produkte an, dies gilt auch für die schwer entflammbaren Fasertypen.

Auf Anforderungen aus dem Markt nach noch mehr Flexibilität bei Design und Zusatzfunktionen sowie nach nachhaltigen Produkten reagiert Trevira mit einem neuen Trevira CS Markenkonzept, das künftig je nach Produktzusammensetzung 3 Marken bereit hält: Trevira CS, Trevira CS flex und Trevira CS eco – alle stehen für geprüfte Sicherheit.

Sonderschau "Textile Future by Trevira CS"
Die diesjährige Sonderschau „Textile Future by Trevira CS“ entstand in Zusammenarbeit mit dem renommierten studio aisslinger, Berlin und zeigte die neuesten Produkte der Trevira CS Kunden in Anwendungsbeispielen für die Bereiche Hospitality, Public Spaces, Healthcare, Public Transport, Mobility und Workspace. Die Messebesucher und insbesondere die Entscheider im Objektmarkt konnten sich hier abseits ihrer realen Projekte informieren und inspirieren lassen.

Die Schwerpunkte von studio aisslinger liegen auf experimentellem Design, Produktdesign, Materialinnovationen und Architekturkonzepten. Als Designer interessiert sich Werner Aisslinger insbesondere für den Einsatz neuester Technologien und ungewöhnlicher Materialien, die er auf die Welt des Produktdesigns anwendet. Neueste Projekte umfassen neben Möbeln insbesondere Innenarchitekturkonzepte für Hotels und Arbeitswelten. Werner Aisslinger führte persönlich durch die Trevira Sonderschau „Textile Future by Trevira CS“.

Marketingleiterin Anke Vollenbröker: „Die Sonderschau, die komplett mit Trevira CS Textilien gestaltet wurde, zeigt auf beeindruckende Weise, welche Rolle Textilien bei der Gestaltung von zukunftsweisenden Interieur-Konzepten im klassischen Objektmarkt aber auch im Bereich Mobilität spielen können. Ob unter funktionalen oder haptischen Aspekten oder einfach als komfortables Gestaltungselement – die breite Palette an unterschiedlichen Trevira CS Stoffen hält für alle Anforderungen eine Lösung bereit.“

studio aisslinger interpretiert die Bereiche Hospitality, Public Spaces, Healthcare, Public Transport, Mobility und Workspace unter Einbeziehung zahlreicher textile Elemente.

Hospitality
Als Feier eines itineranten Lebensstils wie als Versprechen von Geschichte und Tradition, ist das Hotel zu Beginn des 21. Jahrhunderts immer mehr in den Fokus von Architekten und Interior Designern gerückt. Es ist der Ort, an dem sich die Suche unserer Gesellschaft von urbanen Nomaden nach neuen, anderen Räumen und Umgebungen paradigmatisch zeigt. Gegen die lange vorherrschende Idee, Hotels — ganz unabhängig vom jeweiligen Standort — vor allem auf ihre Markenidentität hin zu entwerfen, hat ein anderes Verständnis zuletzt an Wichtigkeit gewonnen: das Hotel als Kreuzungspunkt unterschiedlicher Kulturen. Die Geschichten der Reisenden treffen hier auf die Historie des Ortes und seiner Bewohner. Hotels werden zu kleinen Universen, in welchen sich die Attraktivität des Ortes mit den Eindrücken aus aller Welt zu einer vibrierend inspirierenden Atmosphäre verbindet. Wie kaum ein zweites steht studio aisslinger für ein diese Idee tragendes spatial design, das auf Collage, Storytelling und sinnliche Erfahrung setzt.

Public Spaces
Dank digitaler Infrastruktur ist es heute allzu leicht, nicht allein Einkäufe und Besorgungen, sondern soziale Interaktion überhaupt online zu erledigen. Statt sich selbst auf den Weg zu machen, wird alles frei Haus geliefert. Um wieder attraktiv zu werden, müssen sich öffentliche Räume wie Bibliotheken, Schulen, Kinos, Theater sowie Concept Stores und Einkaufszentren neu erfinden, den Besuch bei ihnen zu einer unvergesslichen Erfahrung machen. Die sinnlich einzigartige Qualität des jeweiligen Ortes muss die Menschen von ihren digital devices weg und zurück ins reale Leben ziehen. Farbe und Haptik spezieller Stoffe und Textilien helfen dabei, Atmosphären zu schaffen, die eine Neuentdeckung der Fülle und der Schönheit der analogen Welt möglich machen.

Healthcare
Smart Watches, Fitness Tracker, Healthcare Apps — durch die Digitalisierung entwickeln wir ein neues Körperbewusstsein, und die umfassende Quantifizierung unserer körperlichen Aktivitäten führt zu einem holistischeren Blick auf unser Dasein und einem ökologischeren Lebenswandel. Die eigene Gesundheit ist längst nicht mehr nur Frage optimierter Medikation; sie wird mehr und mehr umfassend gedacht, berührt auch atmosphärische Aspekte. Für Krankenhäuser und für Apotheken wird diese veränderte Einstellung Herausforderung. Ihr atmosphärisches Design muss die besondere Erfahrung dieser Orte neu entdecken. Die Erfahrung des Sich-verstanden-Fühlens, des Vertrauens und der Verbindung von Tradition mit neuester Technologie und Wissenschaft.

Public Transport
Doch nicht allein der Individualverkehr wird sich verändern. Mobilität als Ganze werden wir neu zu denken lernen. In den Städten und Ballungszentren ist die Grenze der Fahrzeugdichte längst erreicht, in mancher Hinsicht überschritten. Um der Flut an Autos Herr zu werden, muss nicht allein stadtplanerisch umgedacht werden. Öffentlicher Personennahverkehr, public transport, muss zur attraktiven und letztlich besseren Alternative zur Fortbewegung im Stadtgebiet werden. Der Ausbau bestehender Netze und die Verbesserung von Fahrzeiten und -rhythmen sind wichtig. Aber sie reichen nicht. Das Fahrgefühl muss sich verändern. Statt dicht gedrängt nebeneinander auf praktischen, in ihrer Uniformität aber belanglosen Bänken zu sitzen, müssen der U-Bahn- oder S-Bahn-Raum, das Businterior als Ort, in dem wir Lebenszeit verbringen, neu gedacht werden.

Mobility
Einer der größten Umbrüche unseres zukünftigen Lebens wird im Bereich der Mobilität und insbesondere des Individualverkehrs stattfinden. Verbrennungsmotoren werden schon in den kommenden Jahrzehnten keine Fortschrittstechnologie mehr sein, sondern als ein Relikt aus der Vergangenheit betrachtet werden. Doch geht es nicht allein um eine Modifikation des Antriebs. Selbstfahrende, miteinander kommunizierende Fahrzeuge sind möglich und auf die Dauer nicht nur sicherer als von Menschen gesteuerte Autos; befreit von der Verantwortung und Aufgabe, sich und die Mitfahrer sicher durch den Verkehr zu bringen, wird die Fahrzeit zur neuen Freizeit. Statt es nur zu nutzen, um von A nach B zu kommen, werden wir das Auto eigentlich bewohnen, es als mobilen Raum für alle möglichen Aktivitäten nutzen. Das Interieur der Wägen wird sich ändern und der analoge Raum in diesen mit jüngster Technologie ausgestatteten Bewegungsmodulen auf vier Rädern als Möglichkeit spezifischer sinnlicher Erfahrung neu entdeckt.

Workspace
Zu Beginn des 21. Jahrhunderts hat sich unser Verhältnis zur Arbeit verändert. Wir arbeiten längst nicht mehr einfach, um zu leben. Arbeit ist Teil unseres Lifestyles geworden. Je einfacher es wird, stupide, zeitintensive Aufgaben durch neueste Technologien zu automatisieren, desto größer wird auch die Bedeutung der Arbeit für unser Selbstverständnis als kreative Menschen. Der urbane Nomade lässt sich dabei nicht länger auf feste Zeiten in schematisch-graue Bürokomplexe zwingen. Die Stechuhr ist ein Ideal von gestern. Heute suchen wir das Co-working an langen Tischen, den bunten Austausch und gleichzeitig die Möglichkeit zum temporären Rückzug in sogenannte break-off units oder in individuelle Work Capsules zum singular-pluralen Brüten. Studio aisslinger schafft gerade solche Arbeitswelten und nutzt dabei auch und besonders die gestalterische Kraft farbintensiver, robuster und doch warm einladender Gewebe.

Zu der Sonderschau gab Trevira zusammen mit studio aisslinger einen Folder heraus, der eine vom Studio erstellte Broschüre zu den Themen der Ausstellung enthält.

Unter dem Motto „MY NEXT PROJECT“ bot Trevira interessierten Besuchern die Möglichkeit, einige Muster der in der Sonderschau eingesetzten Stoffe auszuwählen. Diese konnten in dem Folder gesammelt werden. Zahlreiche Besucher nahmen die Gelegenheit wahr, Muster der Trevira CS Stoffe mitzunehmen.

Trevira CS Club Event
Anlässlich der Heimtextil wurden die neuen Gold- und Silber-Clubmitglieder bekannt gegeben. Diese erhielten ihre Awards bei einer Trevira-Veranstaltung am ersten Messetag. Im Anschluss wurde auf dem Trevira Stand gefeiert.

Bilder: © Trevira GmbH
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