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Karin Ekberg
Der HIGG-Index für nachhaltiges Handeln in der Wertschöpfungskette
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sustain&innovate: Viele wichtige Vorträge auf der Nachhaltigkeitskonferenz am zweiten Tag der PERFORMANCE DAYS

Viele international bekannte Redner werden auf der Nachhaltigkeitskonferenz sustain&innovate am 14. November in München interessante und lehrreiche Vorträge halten, die allen Stationen der textilen Wertschöpfungskette helfen, noch nachhaltiger zu werden. Eine der Spezialistinnen ist Karin Ekberg.

Nachhaltigkeit ist das wichtigste Branchenthema, und genau darum wird sich die Konferenz sustain&innovate am 14. November 2019 in München drehen. Denn am zweiten Messetag der PERFOMANCE DAYS, der Fachmesse für funktionelle Textilien für Sport, Fashion und Workwear, steht alles im Zeichen der Nachhaltigkeit. Die neue Konferenz, die von den Partnern PERFORMANCE DAYS und SPORTSFASHION by SAZ ins Leben gerufen wird, informiert die Funktionstextil-Branche über alle Möglichkeiten des nachhaltigen Produzierens. Namhafte Redner werden über neueste Entwicklungen in puncto textiler Nachhaltigkeit referieren. Eine wichtige Referentin ist Karin Ekberg von Leadership & Sustainability, Mitglied der SAC und Higg FEM Prüferin. Sie wird einen tiefen Einblick in die Möglichkeiten und Vorteile des HIGG-Index gewähren und das HIGG-Modul FEM (Facility Environmental Modul) vorstellen. Vorab gibt sie hier im Interview schon einen kleinen Einblick:

PERFORMANCE DAYS: Karin, du hältst auf unserer Nachhaltigkeitskonferenz sustain&innovate einen Vortrag über das Umweltmodul FEM des HIGG-Index. Warum ist dieses Tool so wichtig für die Nachhaltigkeit in der Textilbranche?
Karin Ekberg: Mit dem Higg FEM (Facility Environmental Tool) von SAC (Sustainable Apparel Coalition) können Zulieferer und Produzenten vom Faserhersteller bis zur Näherei bzw. zum Converter die Umweltperformance ihrer Firma aufnehmen, bewerten, und lernen, wie sie sich in Bezug auf Nachhaltigkeit noch weiter entwickeln können.

Was macht den HIGG Index so besonders?
Karin Ekberg: Dieses Tool besteht aus mehreren Teilen und ist speziell für die erweiterte Textilbranche konzipiert. Es ist ein absolut umfassendes Werkzeug für alle Betriebe in der textilen Wertschöpfungskette, um die Nachhaltigkeit des eigenen Unternehmens oder des Zulieferunternehmens und der Produkte zu erfassen und zu verbessern.

Das klingt sehr komplex. Wie wurde dieses Tool entwickelt?
Karin Ekberg: Die Sustainable Apparel Coalition SAC hat es mit ihren Mitgliedern entwickelt, und zwar nicht nur in einem kleinen Kreis, sondern in der großen Koalition. So fließen ganz viele Aspekte und viel Wissen aller Mitglieder mit ein, darauf sind wir alle sehr stolz!

Wie kann man sich den Aufbau dieses Tool vorstellen?
Karin Ekberg: Es gibt bei HIGG drei Niveaus: zum einen das Brand&Retail-Tool für die Bekleidungsmarken und für große Händler, die auf einer strategischen Ebene Nachhaltigkeit erforschen wollen. Dann gibt es den großen Bereich für alle Facilities, also Fabriken, der in zwei Bereiche aufgeteilt ist: Das Umweltmodul FEM (Facility Environmental Modul) und das Modul für soziale und Arbeits-Aspekte, das FSLM, das ganz neu entwickelt wurde.

Auch im Bereich Produkt gibt es mehrere Werkzeuge: so beispielsweise den Material Sustainability Index, um zu erfahren wie nachhaltig die verwendeten Materialien sind, und auch ein Design- und Development-Modul für Designer und Design-Entscheider, um zu lernen, wie schon im Designprozess Nachhaltigkeit implementiert werden kann. Auch das Footprint- Modul ist sehr spannend: Hier kann man den Lebenszyklus des fertigen Produktes analysieren.

Das ist wirklich sehr umfassend. Wer kann HIGG, also das Tool, anwenden?
Karin Ekberg: Das sind zum einen alle Mitglieder der SAC, die übrigens im Moment stetig wächst. Man kann aber auch einzelne Zugänge zur Software-Plattform kaufen. Wichtig ist dabei, dass dadurch jeder in der Textilbranche seine eigene Umwelt-Performance bewerten kann. Er sieht, wo er steht, und lernt, wie er sich weiterentwickeln kann.

Wie viele Nutzer verwenden dieses Tool bereits?
Karin Ekberg: Wenn man die Accounts zählt, dann sind es nun bereits mehr als 10.000, obwohl wir einige Module noch gar nicht fertig entwickelt haben. So wird beispielsweise das Footprint-Tool gerade erst finalisiert, im Facility Modul haben wir schon über 8.000 Nutzer online.

Wer nach dem HIGG Index gut abschneidet, möchte das sicherlich auch kommunizieren. Wie macht ihr euren besonderen Score und eure tollen Module bekannt?
Karin Ekberg: Für die Anwender unseres Tools ist es ein Self Assessment. Jeder kann seine erreichte Punktzahl auf der internen Plattform posten, und das machen auch mehr und mehr Hersteller. Wenn man seine Resultate publik machen will, dann muss man zuerst eine externe Verifizierung durchlaufen, und kann dann seine Ergebnisse, seinen Score veröffentlichen. Derzeit arbeiten wir daran, auch Händler und Verbraucher verstärkt darüber zu informieren.


Wer den HIGG-Index und das FEM näher kennenlernen möchte, darf also den Vortrag von Karin Ekberg am 14. November 2019 um 12 Uhr auf der sustain&innovate Konferenz nicht verpassen. Der Kongress findet auf der EXPERT TALKS Area der PERFOMANCE DAYS statt, in der Halle C1 der Messe München.

Der Eintritt zur Messe und auch die Vorträge der Konferenz sind für Besucher kostenfrei! Es wird allerdings empfohlen, sich vorab auf http://www.performancedays.com zu registrieren, um Wartezeiten an den Eingängen zu vermeiden.
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