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Warum proaktive Temperaturregulierung messbaren Mehrwert schafft
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Testbekleidung und Prüfmethodik
Untersucht wurden zwei T-Shirts auf auf Basis desselben Grundmaterials (90 % Polyamid / 10 % Elasthan). Ein Shirt war mit Outlast® Temperaturregulierung ausgestattet, das Referenzshirt ent-hielt keine Outlast® Technologie. Das Studiendesign minimiert Störgrößen, indem beide Testtextilien in Konstruktion, Material und Passform identisch waren, sodass auftretende Unterschiede eindeutig der integrierten Temperaturregulierung zugeordnet werden können.

Das Outlast® Produkt basierte auf einem Standardmaterial aus der Outlast® Kollektion mit Matrix Infusion Coating (MIC) Technologie. Dabei handelt es sich um eine ultradünne Beschichtung, in der die Outlast® Temperaturregulierung direkt auf das Textil hauchdünn aufgetragen wird. So kann überschüssige Körperwärme aufgenommen, gespeichert und bei Bedarf wieder abgegeben werden – ohne die ursprüngliche Materialstruktur oder den Griff des Stoffes zu verändern.

Physiologische Evidenz für Outlast® Temperaturregulierung auf Basis moderner Schweiß- und Thermoregulationsmessungen

Wärmefluss-Ergebnisse (W/m², Rückenmessung)
Über alle Testphasen hinweg zeigten Textilien mit Outlast® im Rückenbereich einen höheren Wärmefluss als die Referenztextilien ohne Outlast®. Dies weist auf eine verstärkte Aufnahme von Körperwärme in das Textil hin.

Der Effekt war insbesondere während der Aktivitätsphasen ausgeprägt und trug dazu bei, die maximale thermische Belastung an der Hautoberfläche zu reduzieren. Trotz individueller Unterschiede zwischen den Probanden bestätigt der Gesamttrend klar, dass Outlast® überschüssige Körperwärme aktiv aufnimmt und damit zu einem ausgeglicheneren Temperaturgefühl während des Tragens beiträgt.

Ergebnisse Hauttemperatur (Messung am Rücken in°C)
Die am Rücken gemessene Hauttemperatur lag beim Tragen von Outlast® Textilien durchgehend niedriger als bei Referenztextilien ohne Outlast®. Dies zeigt, dass überschüssige Körperwärme effektiv vom Textil aufgenommen wird und die thermische Belastung an der Hautoberfläche reduziert wird.

Trotz individueller Unterschiede zwischen den Probanden bestätigen die Gesamtergebnisse klar, dass Outlast® dazu beiträgt, die Hauttemperatur stabiler und kontrollierter zu halten – insbesondere während der Aktivitätsphasen.

Peripherer Hautblutfluss und Tragekomfort
Die Thermoregulation des menschlichen Körpers wird maßgeblich über Veränderungen des peripheren Hautblutflusses gesteuert. Bei ansteigender Wärmebelastung kommt es zur Vasodilatation, wodurch die Durchblutung der Haut zunimmt, die Hauttemperatur steigt und die Schweiß-produktion einsetzt.

Die SKINOS-Studien zeigen, dass Outlast® temperaturregulierende Materialien überschüssige Kör-perwärme frühzeitig aufnehmen und damit die Notwendigkeit einer verstärkten Vasodilatation reduzieren. In der Folge bleibt der periphere Hautblutfluss – insbesondere während längerer Aktivitätsphasen – signifikant niedriger als bei Bekleidung ohne Outlast®.

Dies führt zu stabileren Hauttemperaturen, einem verzögerten und insgesamt reduzierten Schwitzen sowie zu einer geringeren physiologischen Belastung. Für den Träger bedeutet dies ein trockeneres Mikroklima, eine höhere thermische Stabilität und anhaltenden Komfort über Aktivitäts- und Ruhephasen hinweg.

Ergebnisse Schweißmenge (Messung an der Brust)
Die Messungen der Schweißrate im Brustbereich zeigen deutlich, dass Outlast® die thermische Regulation des Körpers unterstützt und gleichzeitig die Schweißbildung reduziert. Indem überschüssige Körperwärme frühzeitig aufgenommen und die Hauttemperatur stabil gehalten wird, werden starke Schweißreaktionen abgefedert und der Beginn des Schwitzens hinausgezögert. Das Ergebnis ist ein spürbar angenehmeres Tragegefühl und ein trockeneres Hautempfinden während der Nutzung.

Nach der Aktivität gibt das Textil die zuvor gespeicherte Wärme kontrolliert wieder an den Körper ab. Dadurch wird ein Auskühlen nach der Belastung vermindert und das oft als unangenehm empfundene Kältegefühl nach dem Schwitzen deutlich reduziert

Thermografische Analyse (Infrarot-Thermografie)
Die Infrarotaufnahmen zeigen eine gleichmäßigere und ausgeglichenere Temperaturverteilung auf der Hautoberfläche beim Tragen von Outlast® Textilien im Vergleich zu Referenztextilien ohne Outlast®.

Bereiche mit erhöhter Wärmekonzentration sind bei Outlast® deutlich reduziert, was die aktive Aufnahme überschüssiger Körperwärme durch das Textil sichtbar macht. Insbesondere in Zonen mit hoher Wärmebelastung zeigt sich eine geringere lokale Überhitzung.
Die Referenztextilien ohne Outlast® weisen hingegen ausgeprägtere Temperaturspitzen und eine ungleichmäßigere Wärmeverteilung auf, was auf eine höhere thermische Belastung der Haut hindeutet.

Die thermografische Analyse bestätigt damit visuell die gemessenen Ergebnisse zu Wärmefluss, Hauttemperatur und Schweißrate: Outlast® unterstützt eine ausgeglichene thermische Balance und trägt zu einem stabileren, komfortableren Mikroklima auf der Haut bei.

Fazit
Mit Outlast® Temperatur Regulierung können Marken ihren Produkten ein spürbares Plus an Komfort und Leistungsfähigkeit verleihen – über alle Einsatzbereiche hinweg, von Activewear über Casual- und Leisurewear bis hin zu Workwear. Im Unterschied zu herkömmlichen Lösungen, die erst reagieren, wenn Schweiß bereits entstanden ist, greift Outlast® früher ein: Überschüssige Körperwärme wird aktiv aufgenommen, Temperaturschwankungen werden abgefedert und die Hauttemperatur bleibt stabiler.

Für den Träger bedeutet das: weniger Schwitzen bei Belastung, ein ausgeglicheneres Temperaturgefühl und deutlich weniger Auskühlen in Ruhe- oder Erholungsphasen. Die im Textil gespeicherte Wärme wird kontrolliert wieder abgegeben – so entsteht ein konstant angenehmes Körpergefühl, auch wenn sich Aktivität und Umgebung verändern. Dieser Komfort ist nicht nur messbar, sondern für den Endverbraucher unmittelbar spürbar.

Für Marken eröffnet Outlast® damit eine klare Möglichkeit zur Differenzierung. Die Technologie verbindet wissenschaftlich belegte Performance mit einem starken, leicht kommunizierbaren Nutzenversprechen. Das stärkt die Produktstory am Point of Sale, erhöht den wahrgenommenen Wert und schafft einen echten Kaufanreiz. Outlast® Temperaturregulierung wird so vom funktionalen Feature zum strategischen Wettbewerbsvorteil – für bessere Produkte und eine stärkere Marke.




Abstract
Skinos Co., Ltd. ist ein japanisches Forschungsunternehmen, das sich auf die präzise Messung und Analyse thermophysiologischer Reaktionen des menschlichen Körpers spezialisiert hat – da-runter Hauttemperatur, Schweißrate und Wärmefluss. Die eingesetzte Messtechnologie basiert auf wissenschaftlicher Forschung der Shinshu University und des Nagano National College of Technology und wurde gemeinsam mit führenden Experten für Thermoregulation des Menschen entwickelt, darunter Professor Toshio Ohhashi und Professor Masao Sakaguchi.

Die in diesem Whitepaper dargestellten Untersuchungen wurden mit validierten Skinos-Messsystemen und nach etablierten Prüfprotokollen durchgeführt. Dadurch entstehen verlässliche und reproduzierbare Daten, die es ermöglichen, die Wechselwirkung zwischen Textilien und dem menschlichen Körper unter kontrollierten Bedingungen fundiert zu bewerten.

Studienaufbau und Methodik
Die Untersuchung wurde unter kontrollierten Laborbedingungen mit gesunden erwachsenen Pro-banden durchgeführt. Zum Einsatz kam ein direktes Vergleichsdesign (Crossover-Design), bei dem die Teilnehmer sowohl Outlast® - als auch Referenzbekleidung ohne Outlast® trugen.

Die Probanden absolvierten im klimatisierten Testraum definierte Belastungsprotokolle mit wechselnden Ruhe- und Gehphasen bei festgelegten Intensitätsstufen. Während des gesamten Versuchs wurden zentrale Parameter wie Wärmefluss, Hauttemperatur und Schweißrate kontinuierlich an definierten Körperstellen erfasst. Auf diese Weise konnten die thermophysiologischen Reaktionen des Körpers sowohl während der Aktivität als auch in der Erholungsphase präzise be-wertet werden.

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