Stiftung baut Marktposition und Wirkung für Umweltschutz und Produzent*innen weiter aus
Die Aid by Trade Foundation (AbTF) ist auf Wachstumskurs. Trotz global schwieriger Lage im Handel erwirtschaftete die Stiftung im Jahr 2024 ein Einnahmeplus von 6 Prozent zum Vorjahr und Gesamteinnahmen in Höhe von 8,6 Millionen Euro. Diese Einnahmen investierte die Stiftung in umfassende Maßnahmen für eine zukunftsfähige Produktion von Baumwolle und Kaschmir sowie in den Ausbau von Maßnahmen zur Sicherung der Transparenz in den globalen Wertschöpfungsketten. Mit Unternehmen wie unter anderem Mango, Nordstrom oder CWS Workwear gewann die Stiftung namhafte neue Partner und konnte ihr globales Stakeholder-Netzwerk weiter ausbauen.
Rund 3.000 Unternehmen entlang der textilen Lieferkette arbeiten inzwischen mit den verifizierten Rohstoffen der AbTF-Standards. Dies verdeutlicht die globale Bedeutung der Stiftung im internationalen Handel. „Dass entschlossenes Engagement der Privatwirtschaft tatsächlich viel bewirken kann, dafür ist die Arbeit der Aid by Trade Foundation seit 20 Jahren ein ausgezeichnetes Beispiel“, sagt Prof. Dr. Michael Otto, Unternehmer und Gründer der AbTF und ergänzt: „Dieser Jahresbericht ist darum auch mehr als eine reine Bestandsaufname. Er zeigt, wie viel die AbTF, ihre Standards, Partnerunternehmen und Rohstoffproduzenten möglich machen - vereint in der Überzeugung, der Welt mehr Zukunft geben zu können.“
Im Jahr 2024 wurde außerdem 50 Prozent mehr CmiA Organic-Baumwolle produziert als im Vorjahr. Hier konnte der Standard durch seine soziale Komponente zusätzlich zu seinen ökologischen Aspekten im Anbau punkten und die Nachfrage des Handels weiter ausbauen.
Durch das CmiA Community Cooperation Programme (CCCP) trug die AbTF zur Verbesserung der Lebensumstände der Baumwollbäuer*innen und ihrer Familien in Afrika bei, etwa durch die Finanzierung von Bildungs- und Gesundheitsprojekten, durch die bis Ende 2024 knapp 100 Frauenclubs gefördert oder mehr als 100 Klassenräume gebaut wurden.
Nahtlose Rückverfolgbarkeit vom Rohstoff bis zum Endprodukt dank Blockchain-Technologie und Trackingsystem
Angesichts der wachsenden Zahl gesetzlicher Vorschriften ermöglichen die Systeme der Stiftung Textilunternehmen und Modemarken schon jetzt, die lückenlose Rückverfolgbarkeit ihrer Rohstoffe von der Erzeugung bis zum fertigen Produkt zu gewährleisten. Dafür baute die Stiftung 2024 sowohl die eigenen Rückverfolgungssysteme als auch die Nutzung von moderner Fibercoins™-Technologie weiter aus. Zusätzlich absichern können sich Unternehmen in ihrer Kette mit dem Transparency Standard, den die AbTF im Jahr 2024 entwickelt hat.
„Die Erfolge des vergangenen Jahres sind einmal mehr Beweis dafür, dass Umweltschutz und die Unterstützung kleinbäuerlicher Gemeinschaften durch die Mobilisierung der Privatwirtschaft sehr gut funktionieren können“, sagt Tina Stridde, Geschäftsführerin der Aid by Trade Foundation und betont: „Voraussetzungen dafür sind praxisnahe und gleichzeitig innovative Konzepte und engagierte Partner.“
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