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Standard für regenerative Baumwolle aus kleinbäuerlicher Landwirtschaft
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Mit dem Regenerative Cotton Standard (RCS) setzt die Aid by Trade Foundation neue Maßstäbe auf dem Gebiet nachhaltiger Baumwollstandards

Mit dem Regenerative Cotton Standard (RCS) hat die gemeinnützige Aid by Trade Foundation (AbTF) einen neuen Standard für nachhaltige Baumwolle entwickelt. Über die erfolgreichen Baumwollstandards Cotton made in Africa (CmiA) und Cotton made in Africa Organic hinaus, erweitert die Stiftung mit ihrem neuen Standard ihr Produktportfolio zukunftsweisend und bietet sowohl Textilunternehmen als auch Baumwollbäuer*innen einen holistisch neuen Ansatz, um auf die wachsenden Herausforderungen in der Baumwoll- und Textilindustrie zu reagieren. Der Regenerative Cotton Standard ist ein Standard, der sowohl Kleinbäuer*innen dabei hilft, resilienter gegenüber den Folgen des Klimawandels zu sein als auch Unternehmen eine Lösung dafür bietet, die Produktion von Baumwolle als wesentlicher Rohstoff ihrer Textilien zukunftssicherer zu machen. Er vereint auf innovative Weise den Erfahrungsschatz der erfolgreichen AbTF-Baumwollstandards mit neuen Ansätzen auf dem Gebiet der regenerativen Landwirtschaft und des Engagements mit ländlichen Gemeinschaften.

Im Zentrum des RCS stehen die Kleinbäuer*innen und die Einbindung ihres reichen landwirtschaftlichen Wissens in eine Baumwollproduktion, die natürliche Regenerationsprozesse unterstützt und verstärkt. Der Standard kombiniert zu diesem Zweck bewährte Herangehensweisen zur Verbesserung menschenrechtlicher und ökologischer Aspekte in der Baumwollproduktion mit der Förderung von Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel, der aktiven Einbindung von kleinbäuerlichen Gemeinschaften und Themen des Tierwohls. Den kleinbäuerlichen Gemeinschaften ermöglicht der Regenerative Cotton Standard mehr als nur einen optimalen Marktzugang. Der Standard unterstützt agrarische Gemeinschaftsprojekte und die damit einhergehenden Chancen gegenseitigen Lernens. Mit der Bewirtschaftung der Felder nach dem RCS-Standard werden Farmer*innen dabei unterstützt, bewährte Anbaupraktiken wie erweiterte Fruchtfolgen, optimierte Biomasse-Nutzung, Mischkulturen und Agroforstsysteme anzuwenden. Das ermöglicht ihnen unter anderem, die Klimaresilienz und Fruchtbarkeit ihrer Anbauflächen zu erhöhen und ausgelaugte Felder wieder landwirtschaftlich nutzbar zu machen. Um die Farmer*innen gegen Ernteausfälle einzelner Kulturen zu wappnen, unterstützt sie der neue Standard ausdrücklich bei der Diversifizierung der Fruchtfolgen und der Anbauprodukte.

Darüber hinaus bietet der Regenerative Cotton Standard allen beteiligten Akteuren der Textilkette den Vorteil die wachsenden Anforderungen an die Nachhaltigkeitsberichtspflichten erfüllen zu können: Händler und Marken profitieren davon, dass hinter der RCS-Baumwolle das bewährte Hard Identity Preserved-System von Cotton made in Africa steckt, das mit seinem Online Tracking System Transparenz über die gesamte Wertschöpfungskette schafft.

Für die vor Ort verantwortlichen Umsetzungsorganisationen (Managing Entities) hält der RCS den Marktzugang für ein gefragtes Produkt bereit. Da der RCS-Standard eine enge Kooperation und kontinuierliche Einbindung der Farmer*innen sowie ihrer Gemeinschaften erfordert, ist die Loyalität zur Management-Einheit groß - und somit das vermarktbare Angebot an Baumwolle gut planbar und gesichert. RCS bietet ihnen darüber hinaus finanzielle Unterstützung zur Ausweitung ihrer Beratungsarbeit für Kleinbäuer*innen.

„Wir freuen uns, dass der Regenerative Cotton Standard ab sofort die Standard-Familie unserer Stiftung bereichern wird“, sagt Tina Stridde, Geschäftsführerin der Aid by Trade Foundation. „Wir sind uns sicher, dass der RCS die hohen Ansprüche unserer Kunden erfüllen wird. Denn dieser Standard fördert nicht nur die Produktion qualitativ hochwertiger Baumwolle, er überzeugt auch in sozialer und ökologischer Hinsicht. Entsprechend verzeichnen wir bezüglich RCS bereits großes Interesse von bestehenden, aber auch von neuen Partnern.“


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