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Vorerst kaum Besserung in Sicht
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Im aktuellen Monat August lassen sich bei Textil kaum positive Tendenzen ausmachen. Bei Bekleidung sind die (nominalen) Steigerungen insbesondere beim Umsatz zwar erfreulicher, beruhen aber zu einem großen Teil auf schwachen Vorjahreswerten. Die Lagebeurteilungen der Unternehmen bleiben pessimistisch. Ein vorsichtiger Grund zum Optimismus lässt sich bestenfalls aus etwas optimistischeren Erwartungen sowohl bei Bekleidung als auch bei Textil ableiten.

Auch im aktuellen Monat August sind die Umsätze bei Textil gesunken, bei Bekleidung hingegen gestiegen. Allerdings waren die Vorjahreswerte bei Bekleidung bis zum Herbst 2022 auch sehr niedrig. Im Vorjahresvergleich liegt Textil per August nun bei -0,8 % unter dem Vorjahreswert, bei Bekleidung ist es ein Plus von +15,2 %. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Anzahl der Betriebe, die der Erhebung zugrunde liegen, bei Textil im Vorjahresvergleich um -0,7 % gesunken ist, während die Anzahl der Betriebe bei Bekleidung um +2,8 % gestiegen ist.

Die Beschäftigung entwickelt sich im Wesentlichen parallel zu den Umsätzen und der Zahl der Unternehmen: Bei Textil waren Ende August -1,3 % weniger Menschen beschäftigt als im Jahr zuvor, bei Bekleidung waren es +4,5 % mehr. Die Lohnsteigerungen des aktuellen Jahres lassen in beiden Segmenten die Bruttolohn- und Gehaltssummen ansteigen: Bei Bekleidung um +9,6 % per August, bei Textil trotz des Rückgangs der Beschäftigung und der Anzahl der Unternehmen um +3,1 %. Die geleisteten Arbeitsstunden gehen bei Textil aufgrund der schwierigen Umsatzlage per August um -0,8 % zurück, bei Bekleidung hingegen steigt dieser Wert um +5,6 %.

Die inländische Produktion1) sinkt im bisherigen Verlauf des Jahres 2023 bei Textil um deutliche -7,3 %, mit einer etwas schwächeren Rate in den vergangenen Monaten. Bei Bekleidung steigen die Produktionszahlen um +7,3 % per August.

Auch bei den Auftragseingängen verzeichnet Textil mit einem Rückgang von -6,7 % per August zwar unverändert ein schwaches Ergebnis, allerdings sind in den Sommermonaten die Auftragseingänge positiv gewesen. Hier ist das Bild bei Bekleidung umgekehrt: Per August steigen die Auftragseingänge zwar noch um +2,0 %, aber in den vergangenen Monaten waren die Auftragseingänge rückläufig.

Die Erzeugerpreise steigen im laufenden Jahr nach wie vor allerdings mit abnehmenden Raten. Per August waren es bei Textil +7,1 %, bei Bekleidung +5,5 %.

Der nominale Umsatz im Bekleidungseinzelhandel hat im laufenden Jahr 2023 mit bisher +6,0 % überdurchschnittlich zulegen können. Im gesamten Einzelhandel stiegen die Umsätze per August hingegen nur um +3,2 %.

Im Außenhandel sinken die Exporte von Textil und Bekleidung insgesamt per August um -0,9 %. Dabei verliert Textil um -4,5 %, während Bekleidung +1,1 % Exportvolumen hinzugewinnen konnte. Die Einfuhren hingegen waren in den ersten acht Monaten des Jahres bisher in beiden Segmenten stark rückläufig (Textil -15,4 %, Bekleidung -11,3 %). Bei den hohen Rückgängen für Textil handelt es sich jedoch noch um einen Sondereffekt aus der Corona-Zeit aufgrund des hohen Importvolumens von FFP2-Masken.

Der Einfuhrüberschuss per August sinkt aufgrund des hohen Importrückganges um -35,2 %.

Die Rohstoffeinfuhren sinken aufgrund der hohen Rohstoffpreise des Vorjahres teils preisbedingt um -22,0 %.

ifo-Konjunkturklimaindex Oktober 2023
Das Konjunkturklima in der Industrie insgesamt hat sich nochmals leicht gebessert. Die Lageeinschätzungen der Unternehmen sind zwar pessimistischer geworden, aber die Erwartungen haben sich soweit aufgehellt, dass insgesamt das Konjunkturklima in der Industrie etwas positiver beurteilt wird. Auch bei Textil und bei Bekleidung wurde die Lage etwas schlechter eingeschätzt, wogegen die Erwartungen leicht optimistischer ausfielen. Allerdings ist das Konjunkturklima insgesamt sowohl bei Bekleidung als auch bei Textil noch immer leicht schlechter als im Vormonat. Dennoch bleiben bessere Einschätzungen insbesondere bei der Auftragslage ein leichter Hoffnungsschimmer.
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