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Trevira GmbH & Trevira CS: Geschäft 2019 und Ausblick 2020
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Trevira blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2019 zurück. Die weltwirtschaftlichen Bedingungen haben sich eingetrübt, und Trevira sah sich in allen Segmenten beider Business Units (Faser und Filament) mit rückläufigen Auftragseingängen konfrontiert. Mit einem Gesamtumsatz für das Jahr 2019 von ca. 208 Mio € blieb das Ergebnis unter den Erwartungen.

2019 war für Trevira jedoch auch ein Jahr, in dem trotz der schwierigen Absatzlage wichtige Weichen für die Zukunft gestellt werden konnten. Mit Unterstützung der thailändischen Eigentümerin, Indorama Ventures PCL, konnten wichtige Investitionsvorhaben umgesetzt werden. An beiden Trevira Produktionsstandorten wurden zahlreiche Maßnahmen getroffen, um das Geschäft weiterhin abzusichern. Bereits im April konnte in Guben die neue Zwilling-Schärmaschine in Betrieb genommen werden, zudem wurden dort neue POY-Spinnmaschinen angefahren. Auch im Faserbetrieb in Bobingen wurde investiert: im November lief die zweite Eigenkonvertierungsanlage erfolgreich an. Zum Ausbau des Geschäftes mit Bikomponenten-Fasern steht eine neue Spinnanlage zur Verfügung.

Gesellschaftliche Forderungen nach mehr Nachhaltigkeit im Umgang mit Kunststoffen führen zum Umdenken bei Kunden und Verbrauchern. Trevira setzt hier auf unterschiedliche Verfahren zur Rückgewinnung von Wertstoffen. Im Post-Consumer-Recycling werden Filamente und Fasern auf Basis von regranulierten PET-Flaschen gewonnen. Unter Verwendung einer Agglomerationsanlage können Wertstoffe aus Produktionsabfällen zurückgewonnen werden und zu hochwertigen, neuen Produkten weiterverarbeitet werden – hierbei handelt es sich um ein Pre-Consumer-Recycling-Verfahren. Trevira lässt Produkte und Prozesse aus beiden Verfahren nach dem GRS Standard (Global Recycled Standard) zertifizieren.

Insgesamt ist eine Fortsetzung des Trends zu Spezialfasern sowie eine verstärkte Nachfrage nach PLA bzw. biobasierten Fasern zu verzeichnen. Die Nachfrage nach antimonfreien Rohstoffen im Faserbereich entwickelt sich ebenfalls positiv. Die Kapazitäten der Polykondensation im Trevira Werk Bobingen werden in 2020 voll ausgelastet sein. Auch für den Geschäftsbereich der schwer entflammbaren Fasern und Garne war 2019 ein sehr anspruchsvolles Jahr geprägt von vielfältigen Herausforderungen, wie zahlreichen Handelskonflikten, der ungelösten BREXIT Frage sowie Unsicherheiten in Bezug auf die weitere Entwicklung der Türkei und des Mittleren Ostens. Gegenüber 2018 war entlang der Wertschöpfungskette im Objektgeschäft eine deutliche Zurückhaltung bei der Auftragsvergabe zu verzeichnen, so dass die für 2019 formulierten Ziele nicht in Gänze erreicht werden konnten.

Hauptmärkte für das Direktgeschäft mit flammhemmenden Trevira Fasern und Garnen sind nach wie vor die europäischen Länder, insbesondere Deutschland, Italien und Skandinavien. Positiv zeichnet sich ab, dass sich die globale Reichweite der Marke Trevira CS, die für schwer entflammbare textile Flächen steht, auf Wachstumskurs befindet. Dies zeigt sich in verstärkten Anfragen aus USA/Canada, Asien, Australien und Russland.

In 2020 wird es für die Trevira mit vielen Maßnahmenbündeln weitergehen. Zunächst wird es um die Hebung von Synergieeffekten gehen, die aus dem kürzlich erfolgten Kauf der Sinterama Spa durch Indorama Ventures PCL resultieren. Großes Potenzial bergen die zahlreichen Neu- und Weiterentwicklungen, insbesondere im Bereich nachhaltiger Produkte und der Trevira CS Produktpalette.

„Auch von der diesjährigen Heimtextil, auf der wir zusammen mit 31 Kunden vertreten sein werden sowie von der Einführung der neuen Varianten der Trevira CS Marke, die für mehr Spielraum für neue Designs und für mehr Nachhaltigkeit stehen, versprechen wir uns positive Impulse“, so Trevira Geschäftsführer Klaus Holz.
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